buchreihe "bildungssoziologische beiträge"
|
|
Anna Brake, Helmut Bremer (Hg.) Der Band fokussiert die soziale Praxis in der Schule und zeigt, wie Schule in den Alltagserfahrungen von SchülerInnen und LehrerInnen repräsentiert ist. Im Fokus stehen dabei die Bedeutung der Peer-Kultur, die Relevanz ungleicher milieuspezifischer Rahmungen und die korrespondierenden alltäglichen Schulerfahrungen, die Prozesse der Herstellung von Geschlechter(un)gleichheit, die Bedeutung vorschulischer institutioneller Erfahrungen sowie die komplexen Wirkungen alltagsweltlicher Öffnungen des Unterrichts und der Unterrichtsformen. |
|
|
Peter A. Berger, Heike Kahlert (Hg.) Dieser Band verknüpft organisations- bzw. institutionensoziologische mit ungleichheitsoziologischen Fragestellungen. Außerdem liefert er erste Bausteine, mit deren Hilfe - in wissenschaftlicher und handlungspraktischer Hinsicht - ein Brückenschlag zwischen Ungleichheits-, Bildungs-, Organisations- sowie Frauen- und Geschlechterforschung gelingen könnte. Die Beiträge befassen sich mit der (Re-)Produktion sozialer Ungleichheiten durch Bildung, nehmen institutionelle Barrieren und die soziale Selektivität in der Schule in den Blick und fragen nach der Institutionalisierung von Ungleichheiten in Wissenschaft und Hochschulen. |
|
|
Helmut Bremer Der Band widmet sich dem Thema der sozialen
Selektivität des Bildungswesens und den Möglichkeiten
der Chancengleichheit. Am Beispiel der Erwachsenenbildung greift er
bislang wenig verbundene Diskurse der Bildungssoziologie und der
Erziehungswissenschaft auf und bezieht diese aufeinander. |
|
|
Heike Kahlert, Jürgen Mansel (Hg.) Im Fokus dieses Bandes steht die Reflexion der sich neu
formierenden komplexen Wechselwirkungen von
Identitätsentwicklung, Institutionenwandel, Bildung/Ausbildung
und Erwerbsarbeit von Jugendlichen. |
![]() |
Steffani Engler, Beate Krais (Hg.)
Das kulturelle Kapital und die Macht der Klassenstrukturen. Sozialstrukturelle Verschiebungen und Wandlungsprozesse des Habitus Bildungssoziologische Beiträge, hrsg. von der Sektion Bildung und Erziehung der Dt. Gesellschaft für Soziologie 2004, 216 S., ISBN 978-3-7799-1582-9 In der öffentlichen Schule der modernen Demokratien nimmt das Versprechen des sozialen Aufstiegs reale Gestalt an, die Schule versperrt aber auch den Blick auf die Macht der Klassenstrukturen. Die frühen, in der Zusammenarbeit mit Jean-Claude Passeron entstandenen bildungssoziologischen Arbeiten Pierre Bourdieus waren diesem Zusammenhang gewidmet. Sie analysierten die Reproduktion sozialer Ungleichheiten durch ein Bildungswesen, das seiner eigenen, dem unmittelbaren Einfluss ökonomischer und politischer Kriterien entzogenen Logik folgt und damit zugleich den Anspruch formaler Chancengleichheit in eindrucksvoller Weise umsetzt. Fast vierzig Jahre sind seitdem vergangen; in der Bundesrepublik schien eine ausgeprägte Bildungsexpansion die Einlösung jenes Versprechens möglich gemacht zu haben. Im Zentrum des Bandes stehen die - unter anderem durch die Bildungsexpansion der sechziger und siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts eingeleiteten - sozialstrukturellen Verschiebungen im Bereich der Mittelschichten. Dabei handelt es sich weniger um Aufstiegsprozesse als vielmehr um horizontale Verlagerungen und Verschiebungen, d.h. um eine enorm gestiegene Bedeutung des kulturellen Kapitals bei der Verortung im sozialen Raum. Die Beiträge des Bandes beleuchten, jeder auf seine Weise und für einen spezifischen Bereich des Bildungswesens, die Auseinandersetzungen um die Anerkennung des erworbenen kulturellen Kapitals bzw. der verschiedenen Bildungstitel unter den Bedingungen sozialen Wandels. |
|
|
Matthias Wingens, Reinhold Sackmann (Hg.) Dieser Band thematisiert die berufliche Bildung und den berufsstrukturellen Wandel in der Wissensgesellschaft. Es geht um die für die Wissensgesellschaften relevanten Bildungsinhalte. Welche Konsequenzen ergeben sich aus Dynamik des wirtschaftsstrukturellen Wandels für die Bildungsinhalte? Ist diese Dynamik noch mit einer an ausgeprägter Beruflichkeit orientierten Ausbildung zu bewältigen? Wie ist das deutsche Berufsbildungssystem im internationalen Vergleich zu beurteilen und welche Alternativen gibt es? Dann wird die zeitliche Strukturierung und die institutionelle Verknüpfung zwischen Bildung und Beschäftigung untersucht. Wie sehen diese Strukturierungsmuster aus und welche sozialstrukturellen Folgen ergeben sich daraus? Außerdem wird die Form individueller wie organisationaler Lernprozesse untersucht. Fragen nach den Möglichkeiten selbstgesteuerten Lernens, des Organizational Learning oder der Entgrenzung von Lernen stellen sich mit der Wissensgesellschaft neu. |





